Wenige Pilze haben eine so eigenartige Geschichte wie der Cordyceps. Die ursprüngliche Art, Ophiocordyceps sinensis, befällt auf dem tibetischen Hochplateau die Raupen bestimmter Nachtfalter, wächst in ihnen heran und treibt im Frühjahr einen keulenförmigen Fruchtkörper aus dem Boden. Auf Tibetisch heisst er Yartsa Gunbu – «Sommergras, Winterwurm».
Warum der wilde Cordyceps kaum im Handel ist
Yartsa Gunbu wird von Hand gesammelt, in wenigen Wochen im Frühjahr, auf über 3000 Metern Höhe. Er gehört zu den teuersten Naturprodukten der Welt – Spitzenqualitäten erzielen Kilopreise, die sich mit Gold vergleichen lassen. Die Bestände sind durch Übernutzung und Klimawandel rückläufig, und die Art gilt als gefährdet. Wer ein günstiges Nahrungsergänzungsmittel mit «Cordyceps sinensis» auf dem Etikett findet, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Wildmaterial vor sich.
Was stattdessen verwendet wird
Der Handel arbeitet mit zwei Alternativen. Die eine ist fermentiertes Myzel der Sorte CS-4, das in Tanks kultiviert wird. Die andere ist Cordyceps militaris, eine verwandte Art, die sich auf pflanzlichem Substrat kultivieren lässt und einen echten, orangefarbenen Fruchtkörper ausbildet. Sie kommt auch in Europa natürlich vor – ohne Raupe im Endprodukt.
Unser Bio Cordyceps ist Cordyceps militaris aus dem ganzen Fruchtkörper, 450 mg pro Kapsel, aus kontrolliert biologischem Anbau. Kein Myzel auf Getreide, kein Substrat im Pulver – der Unterschied, der beim Etikettenlesen am meisten ausmacht.
In der Kombination
Cordyceps ist auch Bestandteil des Bio Pilzkomplex Extrakts zusammen mit Reishi, Lions Mane und Chaga. Das ganze Sortiment steht unter Vitalpilze, thematisch findest du ihn unter Energie & Fokus und Sport & Muskelaufbau.
Hinweis
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung. Die angegebene Tagesdosis nicht überschreiten. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Vorerkrankungen oder Einnahme von Medikamenten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.







