Gotu Kola: Die Kraft der Pflanze für Körper und Geist - montcalia.ch

Gotu Kola: Tigergras, Cica und was hinter Centella asiatica steckt

Gotu Kola ist botanisch mit Karotte und Petersilie verwandt, heisst im Handel Tigergras und steht in der Kosmetik als «Cica» auf unzähligen Cremes. Woher die Pflanze kommt, welche Inhaltsstoffe sie charakterisieren und wie sie traditionell verwendet wird.

Gotu Kola (Centella asiatica), auf Deutsch Indischer Wassernabel, ist eine krautige Pflanze aus den feuchten Tropen Süd- und Südostasiens. Botanisch gehört sie zu den Doldenblütlern und ist damit mit Karotte, Petersilie und Sellerie verwandt – was man ihr nicht ansieht. In der ayurvedischen und in der traditionellen chinesischen Anwendung wird sie seit Langem verwendet, in der Ernährung Sri Lankas und Thailands gehören die Blätter bis heute in Salate und Süppchen.

Woher der Name Tigergras kommt

Der Erzählung nach sollen sich verletzte Tiger in Beständen der Pflanze gewälzt haben. Belegt ist das nicht, aber der Name hat sich gehalten – und mit ihm die Kürzel: In der Kosmetikbranche steht «Cica», kurz für Centella asiatica, heute auf unzähligen Cremes und Seren.

Die Pflanze

Gotu Kola wächst kriechend an Ufern, in Reisfeldern und an feuchten Wegrändern; sie bildet Auspflanzer wie eine Erdbeere und breitet sich über Matten aus. Verwendet wird das oberirdische Kraut mit seinen runden, leicht nierenförmigen Blättern. Geerntet wird mehrmals im Jahr; getrocknet und gemahlen ergibt es ein grünes Pulver.

Was drinsteckt

Charakteristisch für Centella asiatica sind die Triterpene – vor allem Asiaticosid und Madecassosid sowie die zugehörigen Säuren Asiatsäure und Madecassinsäure. Auf ihren Gehalt beziehen sich standardisierte Extrakte, wie sie in der Kosmetik verwendet werden. Ein gemahlenes Blattpulver ist etwas anderes als ein solcher Extrakt: Näher am ursprünglichen Lebensmittel, aber nicht auf einen einzelnen Stoff konzentriert.

Unser Gotu Kola

Das Bio Gotu Kola in Kapseln enthält gemahlenes Blattpulver aus kontrolliert biologischem Anbau in einer pflanzlichen HPMC-Hülle, ohne Füllstoffe und ohne Trennmittel. Weitere Pflanzen dieser Art findest du unter Vitalpflanzen.

Verwandtes

Gotu Kola wird häufig zu den Adaptogenen gezählt – was dieser Begriff bedeutet und woher er stammt, steht im Beitrag Adaptogene: woher der Begriff kommt. Warum die Kapselhülle aus HPMC besteht und nicht aus Gelatine, erklärt Die HPMC-Kapsel.

Hinweis

Gotu Kola wird traditionell kurweise und nicht dauerhaft über Monate hinweg angewendet. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung, und die angegebene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Lebererkrankungen, sonstigen Vorerkrankungen oder Einnahme von Medikamenten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.

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