Shilajit ist eine dunkle, harzartige Masse, die aus Felsspalten in Hochgebirgen austritt – am bekanntesten im Himalaya, daneben im Altai, im Kaukasus und in Teilen Zentralasiens. Sie entsteht über sehr lange Zeiträume aus zersetztem Pflanzenmaterial. In der ayurvedischen Tradition wird sie seit Jahrhunderten verwendet, unter dem Namen Mumijo auch in Russland und Zentralasien. Weil der Markt unübersichtlich und die Qualitätsspanne gross ist, geht es in diesem Beitrag um das, was du überprüfen kannst.
Was Shilajit ist
Chemisch besteht Shilajit überwiegend aus Huminstoffen – vor allem Fulvinsäure und Huminsäure – dazu kommen Mineralstoffe und Spurenelemente. Die Zusammensetzung schwankt je nach Fundort und Höhenlage erheblich. Ein einheitliches «Shilajit» gibt es nicht, und der Fulvinsäuregehalt, mit dem Anbieter gern werben, ist je nach Analysemethode kaum vergleichbar.
Warum Schwermetalle bei diesem Rohstoff das Thema sind
Shilajit stammt aus Gestein. Rohes, unaufbereitetes Material kann deshalb Schwermetalle wie Blei, Arsen oder Quecksilber enthalten – in der ayurvedischen Tradition gibt es aus genau diesem Grund seit jeher Reinigungsverfahren. Für den europäischen Markt gelten gesetzliche Höchstwerte. Achte darauf, dass der Anbieter eine Laborprüfung auf Schwermetalle vorweisen kann. Bei Shilajit ist das kein Zusatzargument, sondern die Grundvoraussetzung.
Harz, Pulver oder Kapsel
Traditionell wird das Harz in warmem Wasser oder in Milch aufgelöst. Der Geschmack ist ausgeprägt bitter und rauchig – für die meisten der Hauptgrund, zur Kapsel zu greifen. Unser Shilajit Extrakt ist ein standardisierter Extrakt in pflanzlichen Kapseln, ohne Füllstoffe.
Einnahme
Üblich sind kleine Mengen im Bereich von 200 bis 500 mg täglich. Beginne niedrig und steigere langsam. Shilajit wird traditionell auf nüchternen Magen oder zwischen den Mahlzeiten eingenommen.
Verwandte Kategorien
Shilajit steht bei uns unter Adaptogene und unter Männergesundheit. Was der Begriff «Adaptogen» überhaupt bedeutet und woher er stammt, steht im Beitrag Adaptogene: woher der Begriff kommt.
Hinweis
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung. Die angegebene Tagesdosis nicht überschreiten. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Vorerkrankungen oder Einnahme von Medikamenten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.









