Kurkuma, auf Deutsch Gelbwurz, ist das Rhizom von Curcuma longa – einer Ingwerverwandten aus Süd- und Südostasien. Sie färbt Currypulver gelb und gehört in Indien seit Jahrtausenden zur Küche wie zur ayurvedischen Tradition. Dieser Beitrag geht auf das ein, was beim Kauf und in der Küche tatsächlich einen Unterschied macht.
Curcumin und die anderen Curcuminoide
Die gelbe Farbe stammt von den Curcuminoiden; der mengenmässig wichtigste ist Curcumin. Im getrockneten Rhizom machen sie je nach Sorte, Anbau und Erntezeitpunkt etwa zwei bis fünf Prozent aus. Standardisierte Extrakte konzentrieren sie auf ein Vielfaches. Das ist der zentrale Unterschied zwischen dem Gewürz aus dem Regal, einer Kapsel mit gemahlenem Rhizom und einem Extrakt – drei verschiedene Dinge, die alle «Kurkuma» heissen.
Warum der Pfeffer dazugehört
Curcumin ist fettlöslich und wird im Darm nur in geringem Ausmass aufgenommen; zusätzlich baut die Leber es rasch ab. Piperin, der Scharfstoff des schwarzen Pfeffers, hemmt einen der beteiligten Abbauwege. Genau deshalb stehen Kurkuma, Pfeffer und Fett in der indischen Küche seit jeher zusammen im Topf – lange bevor jemand den Mechanismus benennen konnte. Wenn du Kurkuma als Kapsel kaufst, lohnt der Blick auf die Zutatenliste: Steht Pfefferextrakt drin oder nicht?
In der Küche
Kurkuma passt zu Linsen, Reis, Eiern und Gemüse und wird traditionell in Fett angeschwitzt, nicht erst am Schluss aufgestreut. Als Getränk ist die Goldene Milch verbreitet – Kurkuma mit Milch oder Pflanzendrink, Fett, Pfeffer und meist Zimt und Ingwer. Fertig gemischt findest du sie in unserer Bio Goldenen Milch mit 10 Superfoods.
Unser Kurkuma
Das Bio Kurkuma in Kapseln enthält gemahlenes Rhizom aus kontrolliert biologischem Anbau in einer pflanzlichen HPMC-Kapsel, ohne Füllstoffe. Weitere Pflanzen dieser Art stehen unter Vitalpflanzen.
Hinweis
Kurkuma kann die Wirkung blutgerinnungshemmender Medikamente beeinflussen; bei Gallensteinen und Erkrankungen der Gallenwege ist Vorsicht geboten. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung, und die angegebene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Vorerkrankungen oder Einnahme von Medikamenten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.









